Schlank? 10 Regeln!

Schlank? 10 Regeln! 2560 1920

Schlank? 10 Regeln!

Wer diese Empfehlungen beherzigt, nimmt dauerhaft ab

Schnell ist sinnlos Schlank werden und vor allem schlank bleiben, geht nur als Lebenseinstellung. Wenn Sie wirklich Kilos im zweistelligen Bereich verlieren wollen und die auch nicht nach einem halben Jahr wieder draufhaben wollen, müssen Sie sich mindestens ein Jahr Zeit geben. Und Sie müssen in dieser Zeit ein anderes Verhältnis zum Essen entwickeln. Das muss etwas werden, was ihnen Lust bereitet, nicht etwas, mit dem Sie sich kasteien. Nutzen Sie diese Zeit, gehen auf Entdeckertour zu Märkten, zu Bauernhöfen – und lernen selbst zu kochen.

Setzen Sie dem Körper Signale Der Körper hört auf Sie. Wenn Sie ihn jeden Morgen mit einem Fitness-Frühstück wecken, reagiert er darauf – etwa mit einer perfekten Verdauung. Wenn er viele Monate lang keinen fetten Schweinsbraten kriegt, fängt er einfach an, das Cholesterin zu senken. Wenn Sie jeden Tag Gemüse essen, dann startet er ein Vitalprogramm. Wenn Sie sich jeden Tag bewegen, setzt er die permanente Fettverbrennung in Gang.

Vergessen Sie Diäten Diäten setzen dem Körper auch Signale – leider die falschen. Sie suggerieren ihm, jetzt ist Notzeit. Mit diesem Kriegszustand fertig zu werden, darauf ist der Körper seit Zehntausenden von Jahren programmiert. Sie können die Diät noch so lange, noch so verbissen durchhalten, der berüchtigte Jojo-Effekt macht in der Regel alles wieder zunichte. Lieber ein paar einfache Tricks: morgens richtig frühstücken (ohne Süßes!), um dem Heißhunger der kommenden Nacht die Grundlage zu entziehen. Und dann die großen Mahlzeiten in kleinere aufteilen – abends möglichst am Wenigsten essen. Ganz wichtig: vor dem Einkaufen einen Apfel essen, vor dem Essen ein Glas kaltes Wasser trinken.

Wagen Sie die Waage-losigkeit Nichts ist deprimierender, als täglich auf die Waage – und keinen Fortschritt zu registrieren. Und wenn es ein paar Gramm weniger sind, ist es meist auch nur falscher Zauber. Oft ist es Wasser, das ausgeschwemmt wurde – und das Sie eh wieder ersetzen müssen.

Sinnvoller als die Waage ist ein Gerät, das kontinuierlich den Blutzucker misst – etwa das „Free Style Libre“ von Abbott, welches zwei Wochen lang rund um die Uhr den Gewebezucker (der mit dem Blutzucker korreliert) aufzeichnet und die Werte sofort mitteilt. Das ist ungemein eindrücklich, wenn Sie etwa sehen, dass nach einem Glas Fruchtsaft die Werte in dramatische Höhen schießen. Leider kosten die selbst anbringbaren Sensoren 60 Euro. Allerdings genügt es, nur einige Wochen lang die eigene Blutzuckerkurve zu beobachten – denn das Muster wiederholt sich immer wieder. Wichtig ist nur, dass Sie nach den Messwerten auch aktiv handeln!

Balancieren Sie den Ballast Magen und Darm haben gerne was zu schaffen. Also geben Sie ihnen ordentlich zu tun. Verteilen Sie geschickt über den Tag die berühmten Ballaststoffe – Vollkornbrot, Salat, Gemüse, natürlich Körner. Dazu noch tüchtige Bewegung. Sie werden sich wundern, wie die Darmperistaltik auf einmal in Schwung kommt, wie geordnet ihre Verdauung plötzlich wird.

Essen Sie Dimensionen „Ich habe doch gar nicht viel gegessen“, klagen viele Beleibte. Grad mal sechs kleine Trüffel-Pralinen waren es. Nur sind die so mächtig wie drei Bananen oder wie eine Riesenschüssel Salat. Aber nach dem groß dimensionierten Salat haben sie keinen Hunger mehr. Ganz anders bei den Trüffel-Pralinen: So ein bisschen Hunger ist noch da. Also die letzten drei aus der Packung auch noch rein. Sind ja so klein.

Viele Kohlenhydrate, viele Pfunde Natürlich brauchen Sie den Brennstoff Kohlenhydrate – aber Sie brauchen die richtigen: Nämlich komplexe, die nicht so schnell ins Blut gehen und dort das Dickmachhormon Insulin locken. Die finden sich im Vollkornbrot, in Hartweizennudeln, in Wildreis (eigentlich ein Grasgewächs), in den meisten Gemüsen – aber auch die möglichst sanft blanchieren. Was kaum geht, sind Weißbrote, Durchgekochtes wie Nudeln, Reis – und auch das nur in kleinen Portionen so wie in Italien. Was überhaupt nicht geht, sind gesüßte Getränke, sind Colas, Fruchtsäfte, selbst beim Orangensaft empfiehlt sich Zurückhaltung. Denken Sie auch an die Nahrung fürs Gehirn, also regelmäßig Nüsse naschen.

Werden Sie Wander-Arbeiter Über 70 Prozent aller Autofahrten liegen unter drei Kilometern. Würden alle diese kleinen Wege zu Fuß oder per Fahrrad erledigt, wäre das eine enorme Entlastung der Umwelt, und es wäre ein enormes Fitnessprogramm. Vor allem, wenn auch noch jede Treppe bestiegen wird und täglich mindestens eine halbe Stunde flott gelaufen würde. Die meisten Smart Phones zählen diese Schritte, wobei mir diese ständige Kontrolle auch Unbehagen bereitet. Trotzdem schaue ich hin und wieder aufs Display – und bin meistens positiv überrascht: Bei mir sind es in der Regel mehr als zehntausend Schritte am Tag.

Sieben schlanke Helfer Leinsamen in seiner gequollenen Form ist ein perfekter Helfer für die Verdauung. Bockshornklee lässt das Insulin besser wirken, wenn er vorher ebenfalls quellen darf. Essig zügelt dick machende Kohlenhydrate, damit sie nicht so schnell ins Blut flutschen. Grüntee, der nicht zu heiß gebrüht wurde, enthält viel Vitamin C und bewährt sich als Cholesterinsenker. Wildfleisch prunkt mit der Aminosäure Taurin, welche der Fettverbrennung auf die Sprünge hilft. Olivenöl in seiner kalt gepressten Variante ist das optimale Fett, und es zügelt auch noch Entzündungen. Wein in Maßen getrunken, dämpft auf sanfte Art den Anstieg des Blutzuckers, was der schlanken Linie dient. Natürlich muss es ein trockener Tropfen mit unter vier Gramm Restzucker sein. Hier eine gute Quelle: www.weinbau-ruser.de

Schmeicheln Sie der Seele Wer sich nichts Gutes tut, stresst seine Seele. Eine gestresste Seele bringt aber das mentale Gleichgewicht aus der Balance, was dann leicht zu dick machendem „Frustessen“ führt. Gönnen Sie sich deshalb ab und an ein gutes Essen in angenehmer Umgebung – wobei ich empfehle, sanft gegarten Fisch zu genießen, so wie die konfierte Seeforelle auf meinem Foto. Begleitet von einem trockenen Wein frommt das Gericht der schlanken Linie und ist eine Wohltat für die Seele.

 

Fit wie ein Diabetiker

Die aktualisierte Version eines Textes aus der sechsten Auflage von 2007 meines Buches „Fit wie ein Diabetiker“, das 2002 erschienen ist, sind diese Empfehlungen. Mit über 60 000 verkauften Exemplaren gehört das immer noch erhältliche Werk zu den erfolgreichsten Diabetes-Ratgebern.

Bei mir wirken die Ratschläge jedenfalls: Seit über 20 Jahren wiege ich 68 Kilo

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